Viele gute Gründe für eine Solaranlage:

Solarenergie spart Geld!

Wenn Sie sich für den Eigenverbrauch des Solarstroms entscheiden, können Sie Ihre Energierechnung spürbar reduzieren. Denn ab sofort produzieren Sie einen Teil Ihres Strombedarfs selbst und müssen diesen nicht mehr einkaufen. Außerdem erhalten Sie eine feste Einspeisevergütung für jede Kilowattstunde (kWh), die Sie nicht selbst verbrauchen und in das Stromnetz einspeisen. Das verschafft Planungssicherheit und macht die eigene Solaranlage zu einer vergleichsweise sicheren Geldanlage. Trotz der bald endenden Einspeisevergütung können Sie durchaus Renditen von über 5% rechnen. (siehe Beispiel am Ende der Seite)

Rechnen Sie die Anschaffungskosten der Anlage sowie die Betriebskosten gegen Ihre Einsparungen und Einkünfte, so merken Sie schnell: Es lohnt sich! Weit vor dem Ende ihrer Lebenszeit hat sich die Anlage amortisiert, also durch die Einsparungen selbst finanziert. Ab diesem Zeitpunkt verdient die Anlage dann Geld für Sie.

Wachsende Unabhängigkeit vom Stromanbieter durch Solarenergie

Ist es auch Ihnen wichtig, zunehmend unabhängiger von der klassischen Energieversorgung zu werden? Dabei kann Solarenergie helfen. Zwar ist eine komplette Unabhängigkeit vom Versorgungsnetz – die sogenannte Inselanlage – in der Regel nicht sinnvoll und in vielen Fällen auch gar nicht möglich. Mit einem passenden Speicher sind Quoten von über 60 Prozent Eigenverbrauch heutzutage aber durchaus üblich. Die Unabhängigkeit lässt sich noch weiter steigern, wenn Sie den eigenen Energieverbrauch der veränderten Situation, sprich der neuen Solaranlage, anpassen. Gerade die Kombination mit moderner Smart-Home-Technik bietet hier wertvolles Optimierungspotenzial. So können beispielsweise Waschmaschine, Trockner und andere energieintensive Haushaltsgeräte so programmiert werden, dass sie vor allem dann arbeiten, wenn gerade viel Solarstrom produziert wird.

Eine Solaranlage steigert dabei auch den Wert Ihres Hauses, sichert Sie gegen steigende Energiepreise ab, reduziert die finanzielle Belastung Ihrer Familie oder bessert Ihre Rente auf. Denn gut gepflegte Anlagen schaffen mittlerweile 30 Jahre und mehr.

Elektromobilität mit eigenem PV-Strom

Besonders sinnvoll ist es, wenn Sie neben der Solaranlage auch auf Elektromobilität setzen. Bedenken sie, dass Elektromobilität sich gerade durchzusetzen beginnt. Wäre es nicht ideal, wenn Sie die „Tankstelle“ bereits auf dem eigenen Dach haben? Bei der Planung Ihrer zukünftigen Anlage sollten Sie diese Perspektive unbedingt mitdenken. Vor diesem Hintergrund wird eine Photovoltaikanlage, mit der wir unseren eigenen Solarstrom erzeugen, so richtig interessant. Denn die meisten Wege, die wir mit dem Auto im Alltag zurücklegen, sind vergleichsweise kurz. Den Großteil der „Tankfüllung“ kann eine gut bemessene PV-Anlage also für Sie produzieren – und zwar direkt am Haus, ohne Umwege. Alleine diese Unabhängigkeit ist unbezahlbar.
Wir empfehlen eine Wall Box, bei der Sie einstellen können, mit welcher Leistung die Autobatterie läd. Es gibt z.B. Modelle, die zwischen 2,5 kW und 6 kW abgeben. So können Sie je nach Sonneneinstrahlung die Ladungsmenge regeln.

Ein Beispiel: Um im Laufe eines Jahres bilanziell so viel Energie mit einer PV-Anlage zu erzeugen wie ein E-Auto mit 15.000 km Jahreslaufleistung benötigt, wird nur eine vergleichsweise kleine PV-Anlage von ca. 3 kWp (Flächenbedarf 15-20m²) gebraucht. Ein Mittelklasse E-Mobil verbraucht 15 bis 20 kWh auf 100 Kilometer.

Die eingebaute Batterie Ihres Elektroautos ist dank einer inteligenten Vernetzung mit dem Hausnetz potentiell auch ein zusätzlicher Speicher für Ihren Solarstrom! Damit können Sie in Zukunft Ihre Eigenverbrauchsquote noch einmal steigern, was sich positiv auf die Bilanz der Anlage auswirkt – die Technik geht aktuell in die Marktreife.

Solarenergie ist gut für Klima, Umwelt und Mensch

Eines der gewichtigsten Argumente für den eigenen Solarstrom ist natürlich auch der positive Einfluss auf Umwelt und Klima. Zwar verbrauchen Herstellung und Transport von Solaranlagen erst einmal Ressourcen und Energie. Bei 30+ Jahren erwarteter Laufzeit produziert eine PV-Anlage aber das Vielfache an Energie von dem, was für ihre Herstellung, Montage und Pflege aufgewendet werden musste. Entsprechend entlastet sie die Umwelt.

Die individuelle Auswahl der Anlage, der verwendeten Komponenten und weiterer Faktoren kann diese Quote positiv beeinflussen. Heimische Produkte haben beispielsweise kürzere Transportwege, außerdem sind die deutschen Umweltstandards in der Produktion hoch. Das schlägt sich zwar im Preis der Anlage nieder, ist für umweltbewusste Menschen aber durchaus ein zusätzliches Entscheidungskriterium.

Wer eine eigene Solaranlage hat, leistet außerdem einen sozialen Beitrag. Da Solarenergie Umwelt und Klima entlastet, hilft sie, künftigen Generationen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Denn um die menschengemachten Klimakatastrophe zu verhindern, ist eine klimafreundliche Energieproduktion unabdingbar.

Ein Beispiel: PV-Anlage auf Werdener Wohnhaus

Die in diesem Beispiel vorgestellte in Essen Werden installierten 7,9 kWp PV Anlage erzeugte zwischen April und September 2020 jeweils ca. 1000 kWh.
Dank des 7,68 kW Speichers deckt der 4-Personen Haushalt zumindest zwischen März und Oktober seinen Strombedarf inklusive E-Auto (ca. 1000 km/Monat) nahezu komplett aus eigenem Sonnenstrom.
Auch an Regentagen produziert die Anlage noch zwischen 3 -10 kWh.
Auf Grund des über die PV-Anlage betankten Elektrofahrzeuges, beträgt die Eigenverbrauchsquote selbst bei 1 MW Monatsproduktion knapp 50%.
Da diese Anlage 2020 ans Netz ging, beträgt die Einspeisevergütung noch 10 Cent/kWh.
Alles in allem belaufen sich die durchschnittlich eingesparten Stromkosten + Einspeisevergütung auf ca. 1.500 €/Jahr. Das entspricht einer Verzinsung des eingesetzten Kapitals von über 7 %.
Die Anlage wird sich also nach 12 – 13 Jahren amortisiert haben.

Eine gute Erläuterung warum sich eine Solaranlage auf einem Dach mit guter Sonneneinstrahlung lohnt, finden Sie auch in einem Video von FINANZTIP.